Es aus Liebe tun

Was ich gerade geschildert habe, "den Willen eines Kindes emotional anzunehmen, auch wenn man ihn nicht erfüllen kann", ist nicht unbedingt einfach und auch nicht unbedingt angenehm. Es erfordert die Bereitschaft, negative Gefühle zuzulassen und auf sich zu nehmen.

Aber warum sollte man das tun? Warum sollte man selbst sich mit negativen Gefühlen herumschlagen anstatt sie dem Kind einfach zurückzuballern?

Die Antwort lautet: "aus Liebe natürlich".

Ich möchte jetzt mal behaupten, dass zwischen Eltern und Kindern IMMER Liebe besteht. Es ist zwar eigentlich nur eine These, aber ich bin ziemlich davon überzeugt.

Nun ist es so eine Sache mit der Liebe: Sie ist keineswegs immer als Liebe wahrnehmbar. In all dem Stress, in den man mit Kindern geraten kann, ist es sogar ziemlich häufig so, dass es sich nach allem möglichen anderen aber nicht nach Liebe anfühlt.

Und trotzdem weiß man es. Wenn man auf die oberflächliche Wahrnehmung nicht hereinfällt, dann weiß man es in aller Klarheit. Es ist ein Wissen jenseits aller oberflächlichen Wahrnehmungen des Alltags.

Gut. Ich weiß es. Ich vermute aber, dass es doch etliche Menschen gibt, die jenes Wissen jenseits der Wahrnehmungen des Alltags nicht kennen.

Deshalb tun wir jetzt folgendes:

Ab hier nehmen wir einfach an, dass diese ...

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nächstes Kapitel: Energiekonflikt (Konflikte / negative Gefühle)
Stichworte:
Alltagsstress
Willen
Glauben
Herausforderungen